Teil 3: Liegt medizinische KI wirklich „in Reichweite" des Patentrechts? Eine technische Analyse gegenüber simplen Web-Apps [Kostenpflichtig]
Das Urteil des japanischen Obersten Gerichtshofs von 2025 stellte klar: „Auch wenn der Server im Ausland steht – liegt die Sache faktisch im Inland, greift das Patent." Doch lässt sich dieser Maßstab auch auf die nächste Service-Generation übertragen?
Im Fall Dwango ging es um eine vergleichsweise simple Sache: das Einblenden von Kommentaren über Videos. Ein vollwertiger medizinischer KI-Webdienst hingegen bringt Echtzeit-Inferenz, Zustandshaltung, riesige Modelle und mehrstufig verteilte GPU-Verarbeitung mit sich. Dieser (kostenpflichtige) Beitrag vergleicht beide Welten konsequent aus architektonischer Sicht – und zeigt, wo der „Gesamtabwägungs"-Maßstab des Gerichts greift und wo eine Architektur womöglich „außer Reichweite" gerät.
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